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Verletzlichkeit

Niemals nur ein Bild

Das Thema Flucht inspirierte mich bei meiner Arbeit.

Meine Werke machen sichtbar, was sonst übersehen wird.

Die Begenungen bewegten mich - ich sah Menschen voller Brüche und Hoffnung.

Doch ich wußte noch nicht genau wohin mich mein Weg führen würde.

Ich hörte zu, ich beobachtete, ich hielt fest.

Ich war unterwegs.

Dann traf ich sie.

Eine Frau die sich nicht auf ihr Anderssein reduzieren ließ.

Sie war stark, voller Würde und in ihrer Offenheit lag eine große Schönheit.

Diese Begegnung war ein Wendepunkt.

Plötzlich ging es nicht mehr nur darum Menschen sichtbar zu machen, sondern ihre Geschichten zu erzählen.

Jede Einzelne.

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Die Macht der Verbundenheit

Verletzlichkeit ist eine stille Kraft.

 

Sie zeigt sich wenn wir aufhören, uns zu schützen - und beginnen, uns echt zu zeigen.

Wahre Verbindung entsteht dort, wo wir uns mutig öffnen, Vertrauen wachsen lassen und unsere Begeisterung teilen.

Nähe ist kein ständiges Gleichsein.

Sie liegt darin, dass wir in dieselbe Richtung schauen - mit offenem Herzen und gemeinsamen Werten.

Sich selbst Raum geben

Dieses Bild trägt seine Haltung im Körper.

Die Linien sind weich und entschlossen. Es steht für einen Moment de Innnehaltens - nicht, um sich zu verstecken, sondern um sich zu sammeln.Selbstbewusst bedeutet hier: nicht laut, nicht perfekt, nicht angepasst

Sondern bei sich sein.

Im eigenen Tempo.

Mir innerem Wissen und äußere Sanftheit.

 

Ein Bild für alle, die bleiben - auch wenn sie sich wandeln. 

Es gibt Geschichten, die nicht auf Papier stehen, aber auf unserer Haut.

In unseren Blicken.

In dem, was uns schweigen lässt - und in dem , was wir tun, obwohl niemand zusieht.

Unsere Erlebnisse schreiben mit, auch wenn kein Stift sie geführt hat.

Sie formen uns auf leise, unvergessliche Weise. Ohne sie wären wir ganz anders - und vielleicht gar nicht wir selbst. 

Dies drei Körper erzählen nicht alles.

Aber sie halten etwas fest.

Von dem, was uns Menschen macht.

Der Versuch weniger zu sein

Diese drei Werke erzählen von einem stillen Rückzug.

Von jungen Menschen, die sich selbst als Last empfinden, als zu empfindlich, zu laut oder zu falsch.

Sie wollen sich nicht auflösen - aber sie träumen davon, weniger zu sein.

Weniger falsch. Weniger spürbar. Weniger im Weg.

Und darin liegt eine ungeahnte Verletzlichkeit, die nach Nähe fragt, ohne ein Wort zu sagen.

Ein Moment zwischen Dunkel und Licht

Diese Bilder zeigen keine Posen.

Sie zeigen Zustände. Übergänge.

Momente, in denen  ein Mensch nicht verschwindet - sondern innehält.

Ein Atemzug  zwischen Rückzug und Aufbruch.

Ein Sich-Spüren im Unvollkommenen.

Manchmal fast verschwunden -

aber nie verloren.

Ort:

Schloßstr. 23

45711 Datteln 

Erreichbar unter:

Link:

© 2024 Susanne Schollas

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