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Vielleicht ist die Welt doch ein bisschen freundlicher, als wir manchmal glauben
Eine Hand auf der Flugzeugtreppe Ich bin gerade aus Salzburg zurückgekommen. Ich hatte meinen Sohn besucht und saß im Flugzeug nach Hause. Beim Einsteigen fiel mir ein Mann auf. Ich kannte dieses Gesicht. Ganz sicher. Nur wusste ich nicht, woher. Vor ihm versuchte eine Mutter mit zwei kleinen Kindern ins Flugzeug zu kommen. Treppe, Gepäck, zwei Kinder – diese Situationen, in denen eigentlich sofort klar ist, dass zwei Hände nicht reichen. Der Mann nahm ganz selbstverständlich
sschollas
10. Aug.2 Min. Lesezeit


Wenn Bilder mehr wissen als wir
Eine neue Serie über das Suchen, das Loslassen und die Magie des Prozesses Manchmal beginne ich ein Bild mit einer ganz klaren Absicht im Kopf. Ich weiß genau, worum es gehen soll, ich kenne das Thema und die Fragen, die ich auf der Leinwand stellen möchte. Doch im Atelier passiert manchmal etwas ganz anderes, etwas Magisches. Es gibt Momente, in denen sich die Kunst meiner bewussten Kontrolle entzieht. Dann fließen die Farben ihren eigenen Weg, und das Bild baut sich Schicht
sschollas
22. Juni2 Min. Lesezeit


Die Kriterien der realistischen Malerei.
Warum wir die Kunsttheorie entstauben müssen Wer mit dem realistischen Zeichnen oder Malen beginnt, greift meistens zuerst nach den buntesten Farben. Wir wollen, dass die Erdbeere knallrot leuchtet oder das Meer tiefblau funkelt. Doch genau hier liegt das größte Missverständnis: Nicht die Farbe erschafft die Realität, sondern der Kontrast und die Struktur. In der Kunstwissenschaft gibt es dafür ganz starre, fast schon einschüchternde Begriffe so wie die „mimetischen Kriterien
sschollas
1. Juni3 Min. Lesezeit


Warum Optimierung kein echtes Wachstum ist
Und was meine Kunst damit zu tun hat Letzte Woche saß ich vor meiner Webseite. Eigentlich wollte ich nur ein paar Seiten pflegen, doch ehe ich mich versah, steckte ich tief im technischen Dickicht. Der SEO-Assistent wollte mehr Keywords, das System verlangte nach Optimierung, nach Schnelligkeit, nach Anpassung. Und mittendrin schrie mein Kopf plötzlich: Stopp! Ich habe den Laptop mitten in der Arbeit zugeklappt. Früher hätte ich mich durchgequält. Ich hätte versucht, das Prob
sschollas
18. Mai2 Min. Lesezeit


Das Versprechen hinter der Leinwand: Warum Tiefe kein Zufall ist.
Mehr als nur Farbe und Form Vielleicht kennst du das: Du gehst durch eine Galerie oder scrollst durch soziale Medien und siehst hunderte Bilder. Viele sind schön. Viele passen farblich perfekt über ein Sofa. Aber bei den meisten schauen wir nur eine Sekunde hin – und haben sie eine Minute später wieder vergessen. Ich habe mir für meine Arbeit ein Versprechen gegeben: Das Leben ist zu kurz für oberflächliche Kunst. Schichten, die Zeit brauchen In meinem Atelier in Datteln pa
sschollas
13. Mai2 Min. Lesezeit


Ich möchte, dass du nicht mehr wegsehen kannst.
Meine Bilder entstehen nicht nur dort, wo Farbe auf Papier trifft.
Sondern in Gedanken, Gesprächen und den stillen Momenten dazwischen.
sschollas
4. Mai1 Min. Lesezeit


Leise Werke: Das Leuchten der Stille.
Meine Bilder entstehen nicht nur dort, wo Farbe auf Papier trifft.
Sondern in Gedanken, Gesprächen und den stillen Momenten dazwischen.
sschollas
27. Apr.2 Min. Lesezeit


Goldene Narben: Vom Mut das Schöne zu zerstören
Die Schönheit des Unperfekten Es gibt einen Moment in meinem Atelier, der sich jedes Mal wie ein Wagnis anfühlt: Der Moment, in dem ich das, was ich gerade erschaffen habe, wieder zerstöre. Mein Professor war fasziniert von diesem ständigen Entstehen und Vergehen auf meinen Leinwänden. Doch für mich ist es kein theoretisches Konzept. Es ist eine physische Notwendigkeit. Ich trage Schichten auf, baue Farben auf, nur um sie dann wieder zu zerstören.. Mit einfachen Werkzeugen w
sschollas
24. Apr.2 Min. Lesezeit


Ankommen im Atelier und warum es manchmal reicht, einfach da zu sein
Da zu sein Es fällt mir gar nicht schwer, Geschichten zu finden. Sie sind einfach da. Oft beginnen sie schon im Kopf. Noch bevor ich überhaupt im Atelier bin. Manchmal mit Musik. Manchmal vergesse ich sie auch anzumachen. Es kommt darauf an, wie ich dort ankomme. Es gibt Tage, da zieht es mich ins Atelier. Ein richtiges Drücken. Dann beginnt alles schon auf dem Weg. Gedanken. Bilder. Alles ist schon da. Und wenn ich dann oben ankomme, ist alles andere nur im Weg. Kein
sschollas
13. Apr.2 Min. Lesezeit


Vom Weglassen zum Wesentlichen und wie Reduktion meine Kunst prägt
Platz im Haus Ich habe sechs Jahre im Internat gelebt. Manchmal war es ein bisschen wie bei Hanni und Nanni. Mit Mitternachtsparty und allem drumherum. Oft war es aber anders. Am Ende jedes Schuljahres mussten wir umziehen. Das Gebäude war schon Zeuge von vielen Geschichten. Als ein Schloß erbaut. Ein Frauengefängnis. Eine Mädchenschule. Und dann ein Internat. Unten einziehen. Oben ausziehen. Oder umgekehrt. Von der untersten Etage bis ganz nach oben. Kartons gab es keine
sschollas
31. März1 Min. Lesezeit


Denken und Malen – Wie meine Bilder wirklich entstehen
Meine Bilder entstehen nicht nur dort, wo Farbe auf Papier trifft.
Sondern in Gedanken, Gesprächen und den stillen Momenten dazwischen.
sschollas
23. März2 Min. Lesezeit


Schneeglöckchen: Meine erste Begegnung mit Farbe
Manchmal steht ein Bild lange auf der Staffelei. und dann kommt ein Moment , und plötzlich weiß es wie es heißt
sschollas
18. März2 Min. Lesezeit
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